Kagoshima
Kräftig, vollmundig, süß. Die südliche Präfektur mit nahezu ganzjähriger Produktion und einem gehaltvolleren Kaffee als Shizuoka oder Uji.
Kagoshima ist Japans südlichste bedeutende Teeanbaupräfektur und nach Shizuoka die zweitgrößte nach Produktionsmenge. Der vulkanische Boden des aktiven Vulkans Sakurajima, die lange Wachstumsperiode (Kagoshimas Teesträucher können bis zu vier Ernten pro Jahr liefern, im Vergleich zu den üblichen zwei bis drei in Shizuoka) und das warme, feuchte Klima bringen Sencha hervor, der von Teetrinkern oft als kräftiger und vollmundiger als die Sorten aus Shizuoka oder Uji beschrieben wird. Der früheste Frühlings-Shincha Japans stammt typischerweise aus Kagoshima, Wochen vor Shizuoka oder Uji.
Die moderne, mechanisierte Teeindustrie Kagoshimas steht im Kontrast zur traditionellen, kleinbäuerlichen japanischen Teeproduktion. Die meisten Kagoshima-Farmen sind größer als typische japanische Teefarmen und setzen verstärkt auf Maschinen, was die Preise relativ erschwinglich hält und gleichzeitig die Qualität sichert. Die Sortenvielfalt ist bemerkenswert: Yutaka Midori (reich an Umami), Saemidori (intensiv süß) und Asatsuyu (leichter, raffiniert) werden in großem Umfang in Kagoshima produziert. Dies ermöglicht die Entwicklung unverwechselbarer sortenreiner Tees, die das japanische Teespektrum über den vom Yabukita-Geschmack dominierten Shizuoka-Standard hinaus erweitern.
Signature-Tees
- Kagoshima-Sencha
- Yakushima Sencha (limitiert)
Teesorten
angebaute Sorten
- Yutaka Midori
- Saemidori
- Asatsuyu
- Yabukita
Verarbeitungsschwerpunkt
Erntezeiten
- Erster Shincha-Ertrag (April – früheste Ernte in Japan)
- Zweite Spülung
- Dritter Spülgang
- Herbst
Geschmackssignatur
Namhafte Produzenten und Regionen
- Chiran
- Ei
- Yakushima (Spezialität)
Marken, die Kagoshima-Tee führen
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